Es ist Zeit…

Die Zeit war schon, als die ersten Menschen auf diesem Planeten lebten. Die Zeit kennt die Entstehungsgeschichte der Menschheit. Wir empfinden unsere menschliche Zeit immer in Verbindung mit unserem Heimatplaneten Erde. Wir tragen den gleichen Sternenstaub in uns. Unabdingbar drehen wir uns im Universum und erleben beide das Rad der Zeit.

Bis heute ist die Zeit der Menschen mit Hoffnung, Verzweiflung, Liebe, Hass, Schuld, Angst, Scham, Verletzung, Macht, Verlust, Vereinsamung, Zerstörung und vielem mehr gefüllt. Unsere gesellschaftlichen und politischen Systeme sind in globalen Schwierigkeiten und stehen am Ende ihrer Zeit.

Was wird aus uns, die wir diese Systeme erschaffen und ohne umfassenden Widerstand geschehen haben lassen? Unsere Gegenwart ist mit unseren Taten der vergangenen Zeit gefüllt. Im Heute liegt der Same der kommenden Ernte. Findet die Menschheit den Weg in eine friedliche Zukunft? Eine Zukunft, in der wir alle teilen. Mit dem Nachbarn, dem unbekannten, hungernden Kind in der Ferne und mit unserem scheinbaren Feind, der eigentlich unser Freund ist? Wir alle
wissen die Antwort tief in unserer Seele.

Unsere Vergangenheit können wir mit unserem Verstand betrachten und daraus lernen. Für die Zukunft aber brauchen wir Phantasie. Das Wissen für die Zukunft entsteht aus unserer Phantasie. Einer Phantasie, welche unsere festgefahrenen Gedanken aufbricht und unsere Trauer über den Zustand der Menschheit auf dieser Erde erhellt. Da ist kein Platz für Hoffnung, denn die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist der Tod der Gegenwart. Das Wunder der Phantasie schöpft in jeder bewussten Sekunde unendliche Kräfte in die Wirklichkeit.

Phantasie heißt nicht, sich etwas im Verstand und Intellekt zu konstruieren, sondern vielmehr das zu nehmen, was wir selbst sind, um daraus gemeinsam mit anderen Menschen etwas Neues, Tragfähiges für alle zu erschaffen. Wir müssen aufpassen, denn der Verstand, der Intellekt, die Faulheit, die Unwahrheit, das Gefühl der Einsamkeit etc. umschmeicheln die Phantasie und verschließen den Zugang zu ihr. Große Worte in der Gegenwart gesprochen entfaltet keine Zukunft. Doch die gestalterische, unbändige Kraft der Phantasie und das Handeln im Einklang mit der Erde gebärt das Leben.

Ein freundliches Wort zu unseren Mitmenschen, eine helfende Hand wo sie gebraucht wird, und ein Offensein in der Berührung mit allen Menschen können Berge versetzen. Auch den scheinbar unüberwindbaren Berg der Einsamkeit. Was vor der Zeit und nach der Zeit kommt, wissen wir nicht. Gibt es etwas, das außerhalb der Zeit ist? Wir alle wissen die Antwort tief in unserer Seele.

Jeder Mensch, welcher der Gemeinschaft aller Menschen und der Erde bedingungslos dient, dient
damit auch sich selbst.

Nur gegenseitiges Teilen in Wahrheit und Weisheit gibt unserer menschlichen Zukunft Zeit.

Maria Magdalena Sange und Hubert Maria Dietrich

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